'Celtic Fields' – Stiefkinder der Archäologie
Spuren urgeschichtlicher Beackerung in West-, Mittel- und Nordeuropa

Diese Seiten dienen ausschließlich der Förderung der wissenschaftlichen Erforschung der beschriebenen urgeschichtlichen Ackersysteme. Die Darstellung gründet fast ausschließlich auf schleswig-holsteinischen Laserscandaten, die mir seinerzeit vom Archäologischen Landesamt SH zur Auswertung zur Verfügung gestellt wurden. Deren Copyright liegt beim Landesamt für Geodaten und Vermessung SH. Weiter konnte ich Laserdaten des Landkreises Stade auswerten sowie frei zugängliche Laserdaten aus Dänemark, Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Großbrittanien. Die vom mir erstellten Grafiken können frei verwendet werden unter der Voraussetzung der Angabe "Grafik Volker Arnold" sowie den Copyrightangaben zu den Daten. Bei Internetpublikationen ist darüber hinaus auf diese Website zu verlinken.

In den Texten bemühe ich mich um Allgemeinverständlichkeit. Modeausdrücke wie verorten, nachhaltig, Proxies, herunterbrechen und vergleichbares werden Sie bei mir nicht finden, wodurch manches eher banal wirken mag. Allerdings gilt für viele sprachlich hochgeschraubte Veröffentlichungstexte in gewisser Weise das Gedicht Christian Morgensterns über eine Erfindung seines "im Sinne bürgerlicher Konvention nichtexistenten" Helden v. Korf:

Korf liest gerne schnell und viel;
darum widert ihn das Spiel
all des zwölfmal unerbetnen
Ausgewalztem, Breitgetretnen.

Meistens ist in sechs bis acht
Wörtern völlig abgemacht,
und in ebensoviel Sätzen
lässt sich Bandwurmweisheit schwätzen.

Es erfindet drum sein Geist
etwas, was ihn dem entreißt:
Brillen, deren Energien
ihm den Text – zusammenziehen!

Beispielweise dies Gedicht
läse, so bebrillt, man – nicht!
dreiundreißig seinesgleichen
gäben erst – Ein – – Fragezeichen!

oder, wie es Dörte Hansen in ihrem Roman "Mittagsstunde" (München 2018, S. 62) am Beispiel eines "Leitfadens für Projektanträge" treffend schildert: "Man brauchte eine Ewigkeit dafür, vor allem brauchte man viel Fantasie: Ergebnisse und Hypothesen mussten akademisch aufgeplustert werden wie dünnes Haar mit Föhn und Schaum. Die Forschungsrelevanz betont, die kahlen Stellen in der Argumentation kaschiert, die Qualifikation der Mitarbeiter elegant frisiert. Das schlichte Ausgrabungsprojekt gewaltig aufgerüscht, sonst gab es keinen Cent an Fördermitteln. Drapieren, tarnen, mauscheln, blenden. Es war die Pest."

Zu meiner Person: Volker Arnold, geb. 1947, studierte Ur- und Frühgeschichte an den Universitäten Köln, Tübingen und Kiel und promovierte in Köln über einen spätneolithischen Fangplatz an der Flensburger Außenförde. 1975 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2009/10 leitete ich die archäologischen Museen in Heide und schließlich in Albersdorf, Dithmarschen. Erst seitdem beschäftige ich mich intensiver mit Celtic Fields.

Meine Mailadresse: vjh.arnold (at) gmail.com. Für Kontakt zu Interessierten bin ich dankbar! Außerdem bin ich ständig auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten oder -zuschüssen für weitere Datierungen von Celtic Fields.


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